Am 22. März eröffnete Abteilungskommandant Manfred Wolf die Untergrombacher Abteilungsversammlung. Er begrüßte Fachbereichsleiter Dr. Martin-Peter Oertel, Ortsvorsteherin Barbara Lauber und die anwesenden Gemeinde- und Ortschaftsräte. Vonseiten der Feuerwehr begrüßter er Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit seinen Stellvertretern, die anwesenden Abteilungskommandanten und Funktionsträger benachbarter Abteilungen, anwesende Ehrenkommandanten und Ehrenmitglieder. Alle Mitglieder der Abteilung Untergrombach und Vertreter anderer Hilfsorganisationen.

Zum 31.12. hatte die Abteilung Untergrombach 90 Angehörige, hiervon 51 in der Einsatzabteilung, acht in der Altersabteilung und 31 in der Jugendabteilung. Bei zahlreichen Übungen wurden die Kenntnisse vertieft und gefestigt. In Weiterbildungen und Ausbildungen waren 13 Angehörige in verschiedensten Aufgabenbereichen tätig. Bei 83 Einsätzen mussten die Einsatzkräfte ihr Können unter Beweis stellen. Vom Mülleimerbrand bis zu einem Balkonbrand im Hochhaus war die Einsatzpalette vertreten, ebenso bei den technischen Hilfeleistungen war breit gefächertes Wissen gefragt. 42 Mal unterstützte die Untergrombacher Abteilung dabei andere Abteilungen bei Einsätzen. Mit den benachbarten Wehren wurden gemeinsame Übungen abgehalten und auch mit der DLRG und dem DRK waren verschiedene Übungsszenarien im Übungsplan. Etliche Angehörige engagieren sich in der Umwelt- und Strahlenschutz Gruppe und der Führungsgruppe Bruchsal. Auch hier waren diese bei einigen Einsätzen gefordert und absolvierten zahlreiche Übungsabende.

Beim ersten Frühlingsfest nach Corona konnte der neue Anbau des Feuerwehrhauses als Standfläche erstmals einbezogen werden. Diese neuen Gegebenheiten wurden von den Bedienungen und vom Personal gut angenommen. Beim Kreisjugendzeltlager in Bruchsal waren viele Helfer aus der Abteilung eingespannt. Anfang Juni wurde dies von der Kreisjugendfeuerwehr in Bruchsal ausgerichtet und knapp 750 Kinder und Jugendliche hatten fünf schöne Tage. Nach langen Vorbesprechungen und Sitzungen wurde das Konzept für das neu anzuschaffende Fahrzeug TLF3000 fertiggestellt. Im September fuhr eine Delegation nach Ulm, um eine Baubesprechung für das neue Fahrzeug zu machen. Danach wurden zwei Fahrzeuge (einmal für Heidelsheim und einmal für Untergrombach) bestellt. Vonseiten des Herstellers wurde eine Bauzeit von 26 Monaten angegeben. Im vergangenen Jahr hatte die Abteilung wieder viel Kontakt mit der Partnerfeuerwehr in Ste.-Marie-aux-Mines. Über verschiedenste Kommunikationswege wird die gute Beziehung beiderseits Aufrechterhalten und zum Barbara Fest reiste wieder eine Delegation nach Frankreich.

Wolf dankte zum Schluss seines Berichts, der Stadt Bruchsal und der Feuerwehr Bruchsal für die Unterstützung. Seinem Stellvertreter Thomas Frieß, dem Abteilungsausschuss und allen Amtsträgern und Mitgliedern für den Einsatz und das eingebrachte Engagement. Sein Dank ging auch an die anderen Blaulichtorganisationen für die reibungslose Zusammenarbeit.

Jugendgruppenleiterin Manuela Günter berichtete in ihren Ausführungen von 31 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr, davon 15 Mädchen. In den vergangenen drei Jahren konnten 22 Neuzugänge verzeichnet werden. Neben dem normalen Übungsbetrieb mit viel Feuerwehrwissen, Spaß und Spiel waren einige Höhepunkte zu erwähnen. Anfang des Jahres wurden in einer Baumpflanzaktion des Landkreises Karlsruhe im Bruchsaler Wald und in vielen weiteren Gemeinden wurde Bäume von den Jugendlichen gepflanzt. „Hier wächst Zukunft“ war das Motto der Aktion. Auf dem Gelände des Feuerwehrhauses wurde noch ein Ginkgo gepflanzt als Baum des Jahrtausends. Im Mai besuchten die Jugendlichen die Partnergemeinde in Ste.-Marie-aux-Mines. Ein ganzes Wochenende wurde gemeinsam mit den französischen Freunden verbracht und neben vielen Aktivitäten auch die Feuerwache in Colmar besichtigt.

Ein weiterer Höhepunkt war das Kreisjugendzeltlager in Bruchsal. Mit viel Spiel und Spaß wurden 5 schöne Tage verbracht. Beim traditionellen Fackelumzug durften die Jugendlichen aller Bruchsaler Abteilungen diesen begleitet vom Fanfarenzug anführen. Beim Abschluss des Zeltlagers konnten die Jugendlichen sogar noch einen Pokal mit nach Hause nehmen. Günter bedankte sich bei der Stadt Bruchsal und der Feuerwehr Bruchsal für die Tatkräftige Unterstützungen. Aber insbesondere dem Betreuerteam und den Jugendlichen galt ihr Dank ohne die eine so erfolgreiche Jugendarbeit nicht möglich wäre.

Fachbereichsleiter Dr. Martin-Peter Oertel überbrachte die Grüße der Stadt Bruchsal. Er lobte die großartige Jugendarbeit in der Abteilung, vielleicht die wichtigsten Zahlen an diesem Abend. Eine beachtliche Leistung, wenn man betrachtet, was dort zusätzlich zum normalen Feuerwehrdienst geleistet wird. Auch die Einsatzabteilung leistet einen wichtigen Beitrag und einen großen Aufwand zur Sicherheit der Bevölkerung. Hierfür dankte er allen recht herzlich.

Feuerwehrkommandant Bernd Molitor überbrachte die Grüße der Feuerwehr Bruchsal. Er dankte für das Engagement und die Bereitschaft bei den Einsätzen und den weiteren Aktivitäten. Er berichtete von den Neuerungen in der Technik. So startete der Umstieg auf Digitalfunk am 1. März. Und natürlich von den Neuerungen im Bevölkerungsschutz in Form von Notfalltreffpunkten, Notstromversorgung von Schule und Feuerwehrhaus sowie von Notunterkünften. Auch in Zukunft werden hier weitere Investitionen folgen müssen. Molitor dankte den Mitgliedern und ihren Angehörigen für die Bereitschaft den Feuerwehrdienst durchzuführen. Im Anschluss stand die Neuwahl des stellvertretenden Abteilungskommandanten auf der Tagesordnung. Thomas Frieß stellte sein Amt nach 15-jähriger Tätigkeit zur Verfügung. In der anschließenden Wahl wurde Patrick Höft von der Mehrheit zum stellvertretenden Abteilungskommandanten gewählt.

Feuerwehrkommandant Bernd Molitor konnte anschließend noch einige Ehrungen und Beförderungen vornehmen.

Ehrungen:

15-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Bruchsal

  • Pfr. Andrea Knauber (n.A.)

Beförderungen:

  • Philip Strenger zum Feuerwehrmann
  • Leon Brettschneider zum Hauptfeuerwehrmann
  • Armin Dietrich zum Hauptfeuerwehrmann
  • Maximilian Fritz zum Hauptfeuerwehrmann
  • Nico Klein zum Hauptfeuerwehrmann
  • Julian Petrich zum Hauptfeuerwehrmann
  • Manuel Frieß zum Löschmeister
  • Florian Hartmann zum Löschmeister
  • Jasmin Günter zur Oberlöschmeisterin
  • Marc Wolf zum Hauptlöschmeister

Ortsvorsteherin Barbara Lauber dankte in ihren Grußworten für das Engagement in der Feuerwehr und die großartige Jugendarbeit. Auch die gelebte Tradition im Gemeindeleben wird durch die Feuerwehr tatkräftig unterstützt. Hierfür ihr aufrichtiger Dank.

Abteilungskommandant Manfred Wolf ergriff zum Ende der Versammlung nochmals das Wort für eine Laudatio. Thomas Frieß war 15 Jahre stellvertretender Abteilungskommandant. In dieser Zeit hat er viel Freizeit für die Abteilung Untergrombach geopfert. Er erwähnte insbesondere den Neubau des Feuerwehrhauses Untergrombach, die Beschaffung des HLF20 und die Planung des TLF 3000. Bei den Vorbereitungen zum 125. Jubiläum im Jahr 2017 war er jahrelang bei den Planungen an vorderster Front dabei. Bei der Planung der Bands und anderen Festangelegenheiten war er involviert und federführend für all das Verantwortlich. Er schätzte die gegenseitige Zusammenarbeit und Unterstützung auf Augenhöhe sehr. Auch für die Belange der Jugend hatte er immer ein offenes Ohr und setzte sich für deren Ziele ein. Wolf betonte, dass er mit Worten ihm und seiner Frau Tina nicht genug danken kann und dies den Rahmen sprengen würde. Mit einem Präsent wolle er und die Abteilung Untergrombach Danke sagen und hoffe, dass er weiterhin noch beratend in vielen Belangen zur Seite steht.

Mit den traditionellen Worten „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“ schloss Wolf die Abteilungsversammlung.

Bericht: Tibor Czemmel

Bilder: [tcz]

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