28.03.2014 Einsatzzahlen auf Rekordhoch – Feuerwehr Bruchsal zieht Bilanz

28. Mrz, 2014

Bruchsal. Viel Arbeit gab es für die Kernstadtwehr der Feuerwehr Bruchsal im vergangenen Jahr, doch man ist stolz darauf das Wappen der Stadt Bruchsal tragen zu dürfen und führt diese ehrenamtliche Tätigkeit mit Leidenschaft aus. So kann man die beeindruckenden Zahlen, Daten und Fakten der diesjährigen Abteilungsversammlung, die durch Abteilungskommandant Holger Kling und deren Schriftführerin Bettina Pfeiffer vorgestellt wurden, kurzum zusammenfassen. Denn mit einer Steigerung um 20 Prozent waren die Floriansjünger 2013 in einem Jahr so oft ausgerückt wie niemals zuvor.

Darunter zählten nicht nur Gebäudebrände bei denen Menschenleben gerettet wurden, das Hochwasser im Juni wo über Stunden Schwerstarbeit geleistet wurde, sondern auch grausame Einsätze mit insgesamt 13 Getöteten wie beispielsweise ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Lkw auf der Autobahn, bei dem fünf Menschen verbrannten. Erfreulicherweise, so Stadtbrandmeister Bernd Molitor in seiner Ansprache, konnten aber auch 52 Menschen gerettet werden. Diese Leistung kann nur mit einer Mannschaft abgerufen werden auf die Verlass ist. Und, dass er sich auf seine Mannschaft jederzeit verlassen kann, schilderte Kling eindrucksvoll in seiner Rede.

Seine Truppe umfasst derzeit 164 Angehörige, welche sich in 120 aktive Kräfte, 20 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 24 Männer der Altersmannschaft aufteilt. Ebenso wichtig wie ein engagiertes Team ist auch die entsprechende Technik. Aus diesem Grund gab es auch 2013 wieder größere Beschaffungen. Darunter das neue Wechselladersystem mit den Abrollcontainern Atemschutz und Logistik. Um der neuen Technik Herr zu werden, Weiterbildungen aktuell zu halten und um sich für den Einsatz fit zu machen, wurden zusätzlich zu den 615 Einsätzen auch noch 43 Übungsdienste durchgeführt. Für Molitor ist das ein wesentlicher Aspekt in der Weiterentwicklung der Feuerwehr. Denn die neu beschaffte Technik, die immer umfangreicher wird, muss auch bedient werden können.

Auch Jugendfeuerwehrwartin Caroline Kackschies berichtete von einer hervorragenden Jugendarbeit. Zahlreiche Aktionen motivierten die Jugendlichen so, dass wie in den Jahren zuvor auch 2013 wieder eine Jugendliche in die aktive Wehr übernommen werden konnte. Die Abteilung Brandschutzerziehung war in 20 Kindergärten, 11 Schulen und zahlreichen Firmen unterwegs, um das richtige Verhalten im Brandfall sowie die Vorbeugung von Bränden zu schulen. Feuerwehrdezernent und Bürgermeister Ulli Hockenberger durfte wie auch die Jahre zuvor Stellung zum Thema „Neues Feuerwehrhaus” beziehen. Allzu viel war ihm nicht zu entlocken, jedoch rechnet er in diesem Jahr mit einer Grundsatzentscheidung des Gemeinderats, da mit der städtebaulichen Entwicklung in der Bahnstadt geeignete Flächen, die dem Bedarf der Feuerwehr entsprächen, verfügbar seien. „Die Zeit ist reif für eine Entscheidung, da die Anforderungen im momentanen Feuerwehrhaus nicht mehr durchführbar sind”, so Hockenberger.

Im Rahmen der diesjährigen Abteilungsversammlung wurde Martin Adam für seine 30 jährige ehrenamtliche Tätigkeit bei der Feuerwehr Bruchsal geehrt. Zum Feuerwehrmann wurden Sebastian Stiegelbauer und Markus Wittich befördert. Norbert Eiche und Olaf Brenneisen erhielten die Beförderung zum Oberlöschmeister. Auch auf zahlreiche neue Kräfte konnte sich die Feuerwehr Bruchsal freuen. Neu dazu kamen Thorsten Fritz, Ralph Kinzie, Moreen Klobuzenski, Christian Meier, Daniel Richter, Sebastian Stiegelbauer, Rosalie Valenziano, Tatjana Wurst und Timo-Patrick Zink. Als Fachberater stießen Klaus Fehrer und Dr. Andreas Kühar zum Team hinzu. Aus der Jugendfeuerwehr konnte Valentina Pavlovic in die aktive Wehr übrnommen werden.

Bericht: Manuel Haubrich

Bilder: [hau]

v.l.n.r. Christian Bergerhausen, Holger Kling, Norbert Eiche, Martin Adam, Ulli Hockenberger, Bernd Molitor, Martin Schleicher

Einsatzberichte dieses Jahr veröffentlicht

454

Brandeinsätze 266
   davon Brandmeldeanlagen 122
      BMA Fehlalarme 103
Hilfeleistungen 166
   davon First Responder 4
Umwelteinsätze 2
Fehlalarme (ohne BMA) 20

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