Schwerer VU auf der BAB 5 in Richtung Frankfurt


Datum: 13. Februar 2017
Alarmzeit: 14:44 Uhr
Einsatzdauer: 1 Stunde 16 Minuten
Art: VU eingeklemmte Person
Einsatzort: BAB5 Richtung Frankfurt
Fahrzeuge:
Weitere Kräfte: Feuerwehr Forst, Polizei, Rettungsdienst


Einsatzbericht:

Bruchsal. Aus noch ungeklärten Umständen fuhr ein Kleintransporter auf der BAB 5 in Richtung Frankfurt auf einen LKW Hänger Zug. Der Fahrer des Kleintransporters wurde dabei schwer verletzt und eingeklemmt.
Am Montagnachmittag wurde um 14.44 Uhr die Bruchsaler Feuerwehr und die Feuerwehr Forst zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die BAB 5 in Richtung Frankfurt gerufen. Etwa eineinhalb Kilometer vor der Abfahrt Kronau war ein Kleintransporter auf der rechten Fahrspur einem LKW Hänger Zug aufgefahren. Hierbei wurde der Fahrer des Transporters schwer verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt.
Nachdem sich die Feuerwehr nur schwer einen Weg durch die teilweise nicht vorhandene Rettungsgasse geschaffen hatte, wurde mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät der Fahrer befreit und vom Rettungsdienst noch im Fahrzeug notfallmedizinisch versorgt. Anschließend wurde er von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht.
Ausgelaufene Betriebsmittel wurden von der Feuerwehr abgestreut und der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt. Während der Rettungsmaßnahmen mussten die Autobahn voll gesperrt werden. Hierdurch kam es zu einem kilometerlangen Rückstau in Richtung Karlsruhe. Auf der Gegenfahrbahn bildete sich ebenso ein Stau, da Schaulustige stellenweise fast auf der Autobahn angehalten hatten.
Der Rettungsdienst war unter dem organisatorischen Leiter Alexander Höß mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungshubschrauber an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit dem Rüstzug und 25 Einsatzkräften bis 16.00 Uhr an der Einsatzstelle.

Bericht: Tibor Czemmel

Bilder: [tcz]

PERSÖNLICHE
SCHUTZAUSRÜSTUNG

ERWEITERTE
SCHUTZAUSRÜSTUNG

SONDERGERÄTE