Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB5 fordert einen Schwerverletzten


Datum: 29. November 2016
Alarmzeit: 11:34 Uhr
Einsatzdauer: 1 Stunde 26 Minuten
Art: Verkehrsunfall
Einsatzort: BAB5 Richtung Frankfurt
Fahrzeuge:
Weitere Kräfte: Feuerwehr Forst, Polizei, Rettungsdienst


Einsatzbericht:

Bruchsal. Ein Trümmerfeld der Zerstörung zeigte sich den Einsatzkräften auf der Bundesautobahn 5 zwischen der Raststätte Bruchsal und Kronau am Dienstagvormittag. Ein Elektrosportwagen fuhr auf der linken Fahrspur aus noch ungeklärter Ursache auf einen Sperrwand-Anhänger, als Arbeiter gerade eine Baustelle einrichten wollten. Das Fahrzeug war komplett unter dem Anhänger eingekeilt.

Am Dienstagvormittag um 11.34 Uhr wurde die Bruchsaler Feuerwehr und die Feuerwehr Forst zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die BAB 5 in Richtung Frankfurt gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass sich der schwerverletzte Fahrer des PKW bereits selbst befreien konnte. Vom Rettungsdienst wurde der 56 Jahre alte Mann aus dem Karlsruher Raum an der Unfallstelle versorgt und in ein Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Da es sich um ein reines Elektrofahrzeug handelte und nicht so einfach stromlos geschaltet werden kann, wurde per Telefon mit einem Fachmonteur des Herstellers das weitere Vorgehen besprochen. Ein Abschleppunternehmen nahm das Fahrzeug auf und vom Hersteller kam ein Monteur der das Fahrzeug dann weiter versorgte. Der Anhänger mit der Sperrwand und das Zugfahrzeug mussten ebenfalls von einem Abschleppunternehmen aufgenommen werden. Während der Bergungsmaßnahmen mussten die linken zwei Fahrspuren gesperrt werden. Hierbei kam es zu einem kilometerlangen Rückstau in Richtung Karlsruhe.
Der Rettungsdienst war unter dem organisatorischen Leiter Stefan Sebold mit einem Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Rettungswagen vor Ort. Ein ebenso hinzu alarmierter Rettungshubschrauber konnte den Anflug abbrechen. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit 25 Einsatzkräften bis etwa 13 Uhr im Einsatz.

Bericht: Tibor Czemmel

Bilder: [tcz]

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