Weltkriegsbombe bei Baggerarbeiten im Viktoriapark entdeckt
Datum: 16. Juli 2026
Alarmzeit: 17:41 Uhr
Einsatzdauer: 3 Stunden 31 Minuten
Art: Wachbesetzung
Einsatzort: Viktoriapark, Bruchsal
Fahrzeuge:
- Bruchsal: 1/10-1 | KdoW 1, 1/10-2 | KdoW 2, 1/12 | ELW2, 1/17 | PKW, 1/19-1 | MTW 1, 1/19-2 | MTW 2
- Obergrombach: 3/19 | MTW, 3/42 | LF 10
- Untergrombach: 4/19 | MTW, 4/46 | HLF 20
- Büchenau: 5/19 | MTW, 5/42 | LF 10
- Helmsheim: 6/19 | MTW, 6/42 | LF 10
- Heidelsheim: 7/19 | MTW, 7/46-1 | HLF 20
Weitere Kräfte: Polizei, Rettungsdienst
Einsatzbericht:

Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr Bruchsal um 17:41 Uhr nach dem Fund einer Weltkriegsbombe im Viktoriapark alarmiert. Bei Baggerarbeiten war eine rund 90 Kilogramm schwere Splitterbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Bereich um den Fundort wurde umgehend großräumig abgesperrt. Die Abteilungen Bruchsal, Obergrombach, Büchenau und Helmsheim wurden zunächst zum Feuerwehrhaus Bruchsal alarmiert. Gemeinsam mit der Polizei und der Stadtverwaltung unterstützte die Feuerwehr die Evakuierung der umliegenden Gebäude in einem Radius von 200 Metern um den Bombenfund.
Spezialisten der Kampfmittelbeseitigung aus Ludwigsburg wurden verständigt und machten sich umgehend auf den Weg nach Bruchsal. Über die Warn-App NINA wurde eine Warnung an die Bevölkerung herausgegeben. Da sich zeitnah ein Unwetter näherte, stellte die Feuerwehr in Abstimmung mit der Polizei zum Schutz des Fundortes einen Faltpavillon über der Bombe auf. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Abteilungen Heidelsheim und Untergrombach zur Wachbesetzung ihrer jeweiligen Feuerwehrhäuser alarmiert, um den Brandschutz im Stadtgebiet sicherzustellen.
Nachdem der Gefahrenbereich vollständig geräumt worden war, untersuchten die Spezialisten der Kampfmittelbeseitigung die Bombe. Trotz des bereits einsetzenden Unwetters entschieden sie, die Entschärfung unmittelbar vorzunehmen. Die Entschärfung verlief ohne Komplikationen. Anschließend wurde über die Warn-App NINA Entwarnung gegeben und die zuvor evakuierten Bereiche konnten wieder gefahrlos betreten werden.
Die entschärfte Splitterbombe wurde von den Spezialisten abtransportiert und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Gegen 21 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.
Bericht: Tibor Czemmel
Bilder: Feuerwehr Bruchsal




