Jugendgruppe Heidelsheim zu Gast bei der Werkfeuerwehr des Karlsruher Instituts fürTechnologie (KIT)

15. Mai, 2026

Am 15.05.2026 war es für die Jugendgruppe Heidelsheim der Jugendfeuerwehr Bruchsal so weit:
Auf ging’s zur Werkfeuerwehr des Karlsruher Institut für Technologie (KIT)!

Was uns dort erwartete, war ein Tag voller spannender Eindrücke, jeder Menge Action und
Wissen.

Kaum angekommen, wurden wir von der Wachschicht B herzlich in Empfang genommen und in
den Schulungsraum geführt. Und dort ging es auch direkt zur Sache: Mit ein paar verblüffenden
Experimenten wurde uns gezeigt, wie Feuer eigentlich entsteht, was es zum Brennen braucht
und wie unterschiedlich sich Flammen verhalten können. Besonders die Geschwindigkeit, mit
der sich ein Feuer ausbreitet, ließ so manchen unserer Jugendlichen staunen – und machte
deutlich, wie schnell aus einer kleinen Unachtsamkeit eine große Gefahr werden kann.

Danach ging’s auf große Tour durch die Wache. Wir durften überall einen Blick hinter die Kulissen
werfen und bekamen ein gutes Gefühl dafür, wie der Alltag bei der Werkfeuerwehr am KIT so
aussieht. Wir sahen, wo die Einsatzkräfte trainieren, wie sie sich auf Einsätze vorbereiten und
warum körperliche Fitness in diesem Job einfach dazugehört. Auch die Einsatzfahrzeuge
konnten wir aus nächster Nähe inspizieren – inklusive aller technischen Spielereien, der
Ausstattung und den vielen Möglichkeiten, die so ein Fahrzeug bietet.

Ein echtes Highlight war dann die Atemschutzstrecke. Unter Aufsicht der Werkfeuerwehr und
unter Einhaltung aller geltenden Sicherheitsstandards durften unsere Jugendlichen die Strecke
in ihren Jugenduniformen spielerisch und zur Veranschaulichung selbst erkunden. So bekamen
sie einen anschaulichen Eindruck davon, wie eng und herausfordernd eine solche Übung sein
kann. Schnell wurde dabei klar, welch enorme Belastung – sowohl mental als auch physisch –
ein echter Atemschutzeinsatz für Feuerwehrleute bedeutet.

Zum krönenden Abschluss gab’s dann noch ein echtes Spektakel: Die Vorführung eines
Fettbrands. Live und in Farbe konnten wir sehen, wie sich so ein Brand entwickelt – und warum
man brennendes Fett niemals mit Wasser löschen sollte. Trifft Wasser nämlich auf das heiße
Fett, verdampft es schlagartig und reißt das brennende Fett mit nach oben – die Folge ist eine
Fettexplosion, die schnell die ganze Küche in Brand setzen kann. Stattdessen gilt: Herd
ausschalten, einen passenden Deckel oder ein Backblech auf den Topf legen, um dem Feuer
den Sauerstoff zu entziehen, und das Ganze in Ruhe abkühlen lassen. Alternativ hilft auch ein
spezieller Fettbrandlöscher (Brandklasse F), der genau für solche Fälle entwickelt wurde.

Der Ausflug gab unseren Jugendlichen einen authentischen Einblick in die Abläufe einer
Werkfeuerwehr im Rahmen einer Wachschicht. Insgesamt war der Ausflug ein voller Erfolg:
Spannend, abwechslungsreich und richtig lehrreich. Unsere Jugendlichen konnten viele neue
Eindrücke mitnehmen und einen ehrlichen Einblick in die Arbeit einer Werkfeuerwehr gewinnen.

Ein Dankeschön geht an die Wachschicht B der Werkfeuerwehr des KIT für die Organisation, die
spannende Führung und die Zeit, die sich das Team für unsere Jugend genommen hat. Wir
haben uns rundum willkommen gefühlt und nehmen jede Menge wertvolle Erfahrungen mit nach
Hause.

Bericht: Nick Lampert/Mikail Patron

Bilder: Feuerwehr Bruchsal (mipa)

Einsatzberichte dieses Jahr veröffentlicht

200

Brandeinsätze 107
   davon Brandmeldeanlagen 39
      BMA Fehlalarme 35
Hilfeleistungen 83
   davon First Responder 2
Umwelteinsätze 0
Fehlalarme (ohne BMA) 10